Wussten Sie, dass in Antwerpen vor dem Ersten Weltkrieg eine umfangreiche deutsche Gemeinschaft lebte, die aktiv am wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben der Stadt teilnahm? Antwerpen wurde damals sogar eine „deutsche Stadt“ genannt und hatte einen inoffiziellen deutschen Bürgermeister.
Auf diesem Rundgang lernen Sie einige bedeutende deutsche Familien aus dieser Zeit kennen und erfahren Sie mehr über verschwundene deutsche Stadtikonen wie das Grand Hotel Weber. Die Route führt Sie zu bekannten Orten wie dem Osterriethhaus und dem Nottebohm-Saal, aber auch zu vergessenen deutschen Gebäuden wie der zentral gelegenen Antwerpener Liebig-Fabrik.
Ferner entdecken Sie zahlreiche deutsche Hotels und Cafés, die Verbindung zwischen Miele und Antwerpen sowie die Buchhandlung von Otto Forst aus Wiesbaden, die zu den angesehensten der Stadt gehörte. Sie erleben das Antwerpen des 16. Jahrhunderts mit den Augen des berühmten Künstlers Albrecht Dürer und spähen hinein in ein Gildehaus, das von einer deutschen Familie restauriert wurde.
Kurz gesagt: Lassen Sie sich beim Gehen von den zahlreichen deutschen Spuren überraschen, die sich zwischen Bahnhof und Schelde verbergen.
Die Lancierung ist für Ende 2025 vorgesehen.