In ihrem Debütroman Gittersee, der für den Deutschen Buchpreis 2023 nominiert wurde, nimmt Charlotte Gneuß den Leser mit ins Dresden des Jahres 1976. Die Geschichte handelt vom Leben in der DDR, von Jugendlichen, die unter einer Diktatur aufwachsen, und von der Frage, wie weit der Einfluss des Staates und der Stasi in den Alltag hineinreicht. Gleichzeitig handelt der Roman von Loyalität, Misstrauen und den Entscheidungen, die Menschen treffen, wenn Politik und Privatleben immer stärker miteinander verflochten sind.
Rund um den Roman entbrannte schon bald eine breitere Debatte darüber, wer über die DDR schreiben darf, wie faktisch korrekt historische Fiktion sein muss und über die Rolle von Macht und Autorität innerhalb im Literaturbereich.
Stoff genug für ein interessantes erstes Treffen!